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Biomode wird sexy: Lange stand die Kombi 'Öko' und 'Stoff' vor allem für form- und farblose Leinenbeutel, doch inzwischen haben auch trendy Discounters wie H&M das Bioprinzip entdeckt. Aber sind die Produkte, die unter Bezeichnungen wie 'Pure Wear' und 'Organic Cotton' verkauft werden auch wirklich biologisch angebaut? Für Lebensmittel garantiert das bekannte sechseckige Biosiegel, daß es bei Anbau und Herstellung mit rechten Dingen zugeht. Sprich: Es kommen zum Beispiel keine chemischen Schädlingsbekämpfungsmittel zum Einsatz. Auch biologische Mode soll mensch- und umweltschonend hergestellt sein. Aber das klare Erkennungszeichen fehlt. Der Internationale Verband für Naturtextilwirtschaft will das mit der Einführung eines neuen, international verbindlichen Siegels ändern. Rund 1000 Modehersteller arbeiten bereits nach diesem Standard. Großkonzerne wie C&A und H&M zeigen auch Interesse: Durchblick zu verschaffen im 'Biobaumwoll-Dschungel', ist ja nicht nur im Interesse der Verbraucher. Auch umweltbewußtes Unternehmen verdient ein Qualitätssiegel.
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